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Thumb kritik zum konzert in wiesbaden am 21

...Diese gelöste, glückliche Stimmung prägt auch das vierte Klavierkonzert in G-Dur op. 58, das unter den Händen Ekaterina Litvintsevas sensibel in hoch konzentrierter Form fesselnd pulsierende Kontur erhielt, die Läufe in glasklarer Prägnanz, die Kadenzen in bravourösem Spiel mit der rechten Mischung feingliedriger, aber auch resolut zupackender Struktur, gipfelnd nach dem sensibel erfühlten Andante in einem virtuos und hinreißend ausgelebten Finalsatz. Begeisterter Beifall, für den sich die Künstlerin mit Chopins brillant evozierter dritter Ballade in As-Dur bedankte.

Richard Hörnicke, Wiesbadener Kurier, 23. Oktober 2015

Thumb kritik zum konzert in stuttgart am 20

...Als Solistin in Beethovens viertem Klavierkonzert bewies Ekaterina Litvintseva ein gutes Gespür für lyrische Zwischen¬töne. Wie die 29-jährige Russin in der Durchführung des ersten Satzes das Thema auf subtile Weise auflöst, wie sie hier Figurationen in den Fluss des Ganzen einbindet und wie sie mit einzelnen Soloinstrumenten des Orchesters Dialoge ausspinnt: Das ist fein gedacht und gemacht. Auch das Finale klingt bei Litvintseva so zurückgenommen, wie es klingen muss – ja, gelegentlich leistet sich der grimmige Titan bei ihr sogar ein kurzes, mildes Lächeln.

Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, 23. Oktober 2015

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...Mit sensiblem Anschlag leitete die russische Pianistin Ekaterina Litvintseva den Kopfsatz ein, um in einen anregenden Dialog mit dem Orchester zu starten... Das Spiel der Solistin im ausdrucksstarken Mittelsatz bot dagegen ruhige Momente mit romantischen Klängen, die sich im deutlichen Kontrast zu den markanten Einwürfen des Orchesters behaupteten. Der Übergang in das fulminante Finale geriet dynamisch; heftig drängend, nur von kurzen Atempausen unterbrochen, imponierte die gut phrasierte Schlussphase mit Klangfülle.

Gerd Klingeberg, Weser-Kurier, 12. Oktober 2015

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...Hiernach trat Ekaterina Litvintseva auf die Bühne und sorgte für das Highlight des Abends mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 4.

Claudia Viotto, Neue Westfälische, 08. Oktober 2015

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Ekaterina Litvintseva veröffentlicht zwei CDs ihrer Lieblingskomponisten: Rachmaninow und Mozart. Ihre ganz besondere Beziehung zu Rachmaninow erläutert sie uns in einem Interview mit Profil Edition Günter Hänssler.

Interview in CLASS, Januar 2015

Thumb review 3

...Jetzt spielte sie fünf Rachmaninow-Stücke und dabei wurde klar, dass sie nicht nur das Streben nach Präzision von Kehrer übernommen hat. Sie hat auch die Kunst von ihm erlernt, mit dieser Präzision die tiefgreifende Emotionalität der Kompositionen auszudrücken. "Jede Note muss eine Bedeutung haben", umschreibt sie das.

Klaus Pehle, Bergische Landeszeitung, 16. Januar 2014

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Ekaterina Litvintseva - ein Name, den man sich merken sollte.

Jens Wilke, Remscheider General-Anzeiger, 21. Januar 2013

Thumb review 10

Voller Erwartung drängten sich beim ersten Schlosskonzert des neuen Jahres die Musikfreunde vor allem aus dem Kreis des Lions-Clubs Remscheid-Bergisch Land im Museumssaal. Der örtliche Zuhörerkreis kam dazu. Alle wollten dabei sein, als die junge, russische Pianistin Ekaterina Litvintseva auftrat. Sie gilt als Ausnahmetalent, außerdem geht ihr auch durch den Lions-Club ein ausgezeichneter Ruf voraus. Dass am Ende einer zweistündigen Lehrstunde für brillantes Spiel zwischen Klassik und Romantik zwei Rachmaninow-Zugaben mit "Etude-Tableaux" und "Moment musicaux" vom Publikum mit Beifall gefordert wurden, spricht für die besondere Qualität ihrer Darbietung. Ekaterina Litvintseva präsentierte dem Auditorium ein Spiel voller dynamischer Färbung und überzeugte hochempfindsam und zugleich emotional.

Franz Mostert, Bergische Morgenpost, 21. Januar 2013

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Wenn sie Klavier spielt, schließt Ekaterina Litvintseva meistens die Augen. Sie beugt ihren Körper in die Komposition und deren Dramaturgie. Sie lächelt bewegt,wenn sie Melancholie spielt. Wie fließendes Wasser bewegen sich ihre Finger unaufhörlich über die Tastatur. "Ich spiele mit dem Herzen", erklärt sie sich.

Angelika Rheindorf, Bergische Landeszeitung, 29. Dezember 2012

Thumb review

...Der Saal war überfüllt, als die Russin mit einer Mozart-Sonate (B-Dur KV 281) loslegte. Bei Mozart hört man schon sehr viel von der Musikalität eines Musikers, da liegt alles offen, sollte nicht durch zu viel Pedal oder virtuoses Gehabe verschleiert werden. Und der Mozart erwies sich als ebenso sicher wie stilsicher, hatte auch dramatische Elemente, aber eben auch die klare Schlichtheit, die für die Klassik unumgänglich ist. In den Drei Klavierstücken D. 946 von Franz Schubert... überzeugte Litvintseva vor allem durch ihren singenden, differenzierten Anschlag, sie spielt auch mal leise und zart, wenn es das Werk erfordert. Gerade diese Differenziertheit und große Bandbreite im Ausdruck zwischen zart und donnernd belebte auch das Chopin-Scherzo und besonders die sechs abschließenden Moments musicaux von Sergej Rachmaninov, bei denen besonders die klare Melodieführung auch der Nebenstimmen überzeugte. Nicht nur Tasten-Akrobatik und Fingerfertigkeit, sondern vor allem auch zarte Farben bestimmten das Programm, und das verdiente und bekam viel Applaus.

Dietlind Möller-Weiser, Kölner Stadt-Anzeiger, 27. Dezember 2012